Erfolgreiches Rennwochenende für das LIQUI MOLY Team Engstler:

Tom Lautenschlager baut Führung in der Juniorwertung der

ADAC TCR Germany weiter aus, Mike Halder fährt aufs Podest

 

 

Tom Lautenschlager (17) vom LIQUI MOLY Team Engstler hat am Wochenende seine Führung in der Juniorwertung weiter ausbauen können. Der von der ADAC Stiftung Sport geförderte Nachwuchsfahrer führt die Juniorwertung aktuell mit 40 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten an. Zudem kann er weitere Punkte in der Meisterschaftswertung auf seinem Konto verbuchen. Dennoch bleibt der 17 jährige bescheiden: „Schade, dass es nicht für mehr gereicht hat. Der Speed war auf jeden Fall da, und es wäre auch etwas mehr möglich gewesen. Im Qualifying auf meiner schnellsten Runde hatte ich einen Fehler in der Schikane, hierbei verlor ich 0,3 Sek. Die ersten zwei Sektoren waren top, hätte ich den dritten Sektor ohne Fehler, wie zuvor auch, absolviert, wäre ein Platz unter den ersten Fünf im Qualifying 1 möglich gewesen. So fehlten mir 0,02 Sekunden und ich rutschte aus den Top 12 auf Platz 13 und qualifizierte mich somit nicht für das zweite Qualifying. Im Rennen konnte ich einige Positionen gut machen und wurde 9. Im zweiten Lauf war ich in harte Zweikämpfe verwickelt, und musste mich mit Platz 11 zufrieden geben. Obwohl ich in der Juniorwertung voll gepunktet habe, wäre vom Speed her mehr möglich gewesen. In Zandvoort war ich noch nie, ich werde mich intensiv vorbereiten mit Arbeit im Simulator und mit Fitnessübungen.“ Der Blick ist also bereits jetzt auf das nächste Rennen in 2 Wochen gerichtet.

 

Sein Teamkollege Mike Halder kann ebenfalls auf ein erfolgreiches Rennwochenende am Nürburgring blicken. Er fuhr im zweiten Lauf auf das Podest. Er war von der Poleposition in das Rennen gestartet und sah als Zweiter die Zielflagge. Gerade in der Anfangsphase lieferten sich der Engstler Pilot und sein Mitstreiter, der als Zweiter ins Rennen gestartet war, ein packendes Duell. Zunächst verlor Halder die Führung, konnte diese aber am Ende der zweiten Rennrunde zurück erobern. Diese verteidigte er bis in die zweite Rennhälfte, doch sein Verfolger ließ sich nicht abschütteln. 13 Minuten vor Schluss zog dieser an Halder vorbei. Halder freute sich dennoch über sein Rennergebnis und den Podestplatz: „Anfangs war ich im Qualifying enttäuscht, dass es nur für Platz 10 gereicht hat, doch wurde mir schnell klar, dass dieses Ergebnis die Poleposition für Rennen 2 bedeutet. Ich habe mein ganzes Wochenende auf das Rennen 2 ausgerichtet und versucht, mich im 1. Lauf aus allen Fights heraus zu halten und auf sicheres Ankommen zu fahren. Mit Platz 8 war ich somit zufrieden. Ich sah meine große Chance am Sonntag und wollte unbedingt meine ausgezeichnete Startposition umsetzen. Heute bin ich super zufrieden. Vielleicht war ich in der ersten Rennhälfte etwas zu aggressiv und habe zu viel gepusht. Mein Verfolger konnte dann noch zulegen und hat mich überholt.“

 

Der dritte Fahrer im LIQUI MOLY Team Engstler, Niklas Mackschin, kam im ersten Lauf auf Platz 11 und im zweiten Lauf auf Platz 12 ins Ziel. „Mackschin zeigt in unserem Engstler Volkswagen eine tolle Leistung. Er hat am Nürburgring sein drittes Rennwochenende in unserem Team und der ADAC TCR Germany absolviert und verbessert sich kontinuierlich. Das Fahrerfeld ist in der Rennserie sehr stark, hier liegen nur ein paar zehntel Sekunden zwischen der Poleposition und Platz 12“, so Teameigner Franz Engstler.

 

Damit hat das LIQUI MOLY Team Engstler eine tolle Performance am Nürburgring abgeliefert. Unter den Zuschauern waren auch knapp 200 Gäste von LIQUI MOLY, die bei beiden Rennen der ADAC TCR Germany am Samstag und Sonntag voll auf ihre Kosten gekommen sind.

 
 

Luca Engstler blickt auf ein enttäuschendes Rennwochenende in der ADAC Formel 4 am Nürburgring zurück

 

Am Wochenende fanden am Nürburgring ebenfalls Lauf 16, 17 und 18 der ADAC Formel 4 statt. Luca Engstler (16) vom LIQUI MOLY Team Engstler startete hier mit seiner Lucy, das Rennwochenende verlief allerdings nicht nach Plan. „Ich hatte wirklich nur Pech und dazu noch Probleme. Ich konnte nicht an mein gutes Ergebnis vom Red Bull Ring anknüpfen, es sollte einfach nicht sein “, so Luca Engstler nach dem dritten Lauf am Sonntag.

Schon beim Qualifying hatte Engstler  nicht das Vertrauen zu seinem Formel 4, und konnte somit nicht  die letzten zehntel ans Limit gehen. In Rennen 1 konnte Engstler einige Plätze gut machen, kollidierte dann aber mit einem anderen Fahrer und fiel an das Ende des Feldes zurück.

„In Rennen 2 hatte ich dann ein technisches Problem und bin nicht ins Ziel gekommen. Somit musste ich ins dritte Rennen vom letzten Platz starten. Ich bin super nach vorne gekommen, hatte einen mega Speed und hatte endlich wieder Vertrauen zu meiner Lucy. Doch dann wurde ich von einem Fahrer so unfair von der Strecke geräumt, dass mein Auto nicht mehr fahrtüchtig war“, so Luca Engstler über das enttäuschende Rennwochenende am Nürburgring.

Doch das ist bereits heute schon wieder angehakt und der Blick ist nach vorne gerichtet. Denn in 2 Wochen geht es auch für ihn nach Zandvoort.

„Ich war schon einmal in Zandvoort, der Test dort stimmt mich sehr positiv, da wir dort sehr schnell waren, außerdem gefällt mir die Strecke sehr! Sie ist sehr schnell und man kann richtig zeigen wer mit seinem Auto bis ans Limit geht“, schmunzelt der 16 jährige.

 

Das Rennwochenende der ADAC TCR Germany und der ADAC Formel 4 findet vom 19. bis 21. August in Zandvoort/Niederlande statt. Danach geht es in die Sommerpause, bevor dann am letzten September Wochenende das Finale am Hockenheimring stattfindet.

 

 

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